MONIKA FUNKE STERN
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BIOGRAPHIE
1943 geboren in Bergisch Gladbach bei Köln
1949- 1962 Schulausbildung an der Grundschule und am Städtischen Gymnasium; Abitur
1962ff. Studium der Philosophie, Soziologie und Publizistik in Bonn und Berlin mit einem Stipendium der Studienstiftung des dt. Volkes
1973 Promotion über „Ideologiekritik und ihre Ideologie bei Nietzsche“, Summa cum laude.
1973- 1986 Lehraufträge und Assistenz am Fachbereich Visuelle Kommunikation der Hochschule der Künste Berlin
1977 Gründung der Galerie „Die Werkstatt e.V.“ Berlin.
1978ff. Freie und TV- Kurz- und Spielfilmproduktionen. Experimentelle Videos.
1982 Planung und Aufbau des Videostudios“ Confu- Baja Video“ zusammen mit Gerd Conradt, Hanno Baethe und Hartmut Jahn.
1986 Gastdozentur für Videoproduktion an der Film- und Fernsehakademie Berlin. 85ff. Workshops, Ateliers und Vorträge für Goethe- Institute in Italien, Frankreich, Brasilien, Elfenbeinküste, Nigeria, Kamerun. Philippinen.
1987ff. Professur für Film/Video am Fachbereich Design der Fachhochschule Düsseldorf; 88ff. Teilnahme an Auswahlkommissionen und Juries für Film- und Videofestivals.
1990 Planung und Aufbau des Betacam- Studios „Kick On“ zusammen mitKick- Film und Confu Baja Video.
FILMOGRAPHIE (Auswahl)
1980 Wie der Handkäse ins Laufen kam. 16 mm, 25 min, Farbe. Für die Sendereihe Projektionen des SFB. Festivals: Mannheim, Osnabrück. Prod. FunkeFilm.
1983 Aus heiterem Himmel. 16 mm, 112 min. Farbe. Zusammen mit Oppermann, Jahn u.a.. Pädikat Bes. Wertvoll, Preis für den Besten Fernsehfilm Mannheim
1983. Festival Cannes, Mailand, Creteil u.a.. Prod. LCB, FKT, SFB. Ausgestrahlt SFB.
1985 Zum Glück gibt`s kein Patent. 16/ 35 mm, 14 min. Farbe. Prod. FKT/ FunkeFilm. Int. Wettbewerb Berlinale
1985. Sonderpreis Alpinale Bludenz, Österreich, Zuschauerpreis Tübingen.
Festivals:Lubljana, Creteil, Hong Kong, Oberhausen, Köîln, u.a. Gefördert von der Filmkredittreuhand. Sammlung NBK.
1986 Am nächsten Morgen kehrte der Minister nicht an seinen Arbeitsplatz zurück.16 mm, 78 min, Farbe. Im Auftrag des ZDF. Festivals: Max Ophüls Saarbrücken, Alès, Montecatini, Alpinale, DenHaag, Brüssel, Ghent, Montreal, Köîln, London u.a.; Preise: Alpinale, Chicago.
1988 Parfait d`amour.16 mm, 11 min, Farbe und s/w. Prod.:LCB & FunkeFilm. Gefördert mit Referenzfilmmitteln. Festivals: Oberhausen, LB Hamburg, Köln, Mailand, Den Haag, Osnabrück, Bilbao, Braunschweig, Berlin u.a.; Sammlung NBK. Preis der Filmkritik .
1989 Queen of Junk.16 mm und U- matic, 11 min. Prod. FunkeFilm. Festivals: Low Budget Hamburg, Media- Art Festival Osnabrück, Transmediale Berlin.
1993 Banja.35mm, 15 min., Farbe. Prod. Opal- Film/RTL. Zus. mit S. Kadyrov.Pilotfilm für die Serie „Ladies Late Night Show“. Ausstrahlung 93 auf RTL.
1997 Nika- The Show must go on, 90 min., 35mm, FunkeFilm, YaltaFilm, Mosfilm, zus. mit S. Kadyrov, gefördert vom Kuratorium Junger Deutscher Film und Kult. Filmförderung Niedersachsen.
VIDEOGRAPHIE (Auswahl)
1981 Elektronisch Essen. U- Matic LB, 12 min. Farbe und s/w.
1984 Frankensteins Scheidung.U- matic LB, 45 min., Farbe. Prod. NBK. Preis des Belgischen Fernsehens RTBF, Preis Festival Montbéliard. Festivals: San Sebastian, Den Haag, Montréal, Venedig, Tokyo, Fukui, Lubljana u.a. Sammlung Centre Pompidou.
1986 Giro Berlin I. Confu Baja Video presents.U- Matic LB, 46 min., Farbe und s/w. Prix Compétition Télévision Montbéliard 86.
1988 Mit fremden Augen.Spielfilm. 1 Zoll, 6o min. Farbe und S/W. Prod. ZDF. Festivals: Den Haag, Paris, Berlinale, Osnabrück, Vigo, Istambul, Chicago, Montbéliard u.a..1.Preis für den Clip- Ausschnitt `Kawataurus`, VideofestivalIstambul; Preis für den spektakulärsten Film, Vigo; Special Award Chicago, London.
1988 Giro Berlin II. Confu Baja Video proudly presents. Prod. ConfuBaja Video.U- Matic LB, 43 min. Farbe & S/W.
1990 Das Wesen der Verwandlung.M2/ U- Matic HB, 8 min., Farbe. Zusammen mit Hanno Baethe. Festivals: Berlinale, Kopenhagen, Vigo, Kassel, Köln, Dortmund, DenHaag u.a., Preis und Ankauf von Canal +, Paris. Sammlung NBK.
1990 Brot und Spiele.U- matic LB, 29 min.Farbe. Zus. mit Sascha Kadyrov. Über Erotik in CCCP. Festivals: Istambul, Vigo, Berlinale 91.
1991 Cameroun Quizz.U- matic HB, 8 min., Farbe. Festivals: Berlinale u.a. Prod. FunkeFilm 1992 Hotel „Schwarze Maria“, Musikclip. U- matic LB, 5 min., Farbe. 95 Nachtsplitter- Kurzfilme für Sehsüchtige, Ausstrahlung von 4 Kurzfilmen auf RTL.
1998 It was a Sony.8 min., Betacam SP Portugal.
1999 Die Zigarre danach, 8 min., Cuba , Festival Montecatini.
2002 Honey take me with you, 4 min. Musikclip, Tansania/Düsseldorf 02, FunkeFilm.
2002 Es lebe das Lustnetto, 4, 50 min. Musikclip, Berlin
2002/2003 Das Loch im Mantel der Erscheinungen, 30 min. Betacam SP, Krim 91- 02, FunkeFilm 03 Steinhaus
2003 Warum sind die Japaner so blond? 30 min. 29 min. Dókufilm Betacam SP, Kroatien
2004 Strip&Tease. Interaktiver Film, 3 min. Betacam SP
2006 Der Schuldenberg. 10 min. Betacam SP, Berlin/Moskau, FunkeFilmProduktionmit Peer Steinbrück und Udo Kier
PUBLIKATIONEN (Auswahl)
1974 Ideologiekritik und ihre Ideologie bei Nietzsche.Stuttgart/ Bad Cannstatt. Frommann & Holzboog.
1979 Am weißen Sonntag trugen Mädchen schwarze Lackschuhe.Ein Heimatfilmbuch.Berlin. Rotbuchverlag. Unter Pseudonym Stern.
1980 Lief die Kiste schief? Bilderkrimi aus den unerforschten Hohlräumen der 50er Jahre. Kursbuch 59. Berlin.
1981 Filmischer Raum in Filmen von Frauen.In: Kamerafrauen. Frauen und Film, 27. Berlin.
1981 Mixed media. E- Film u.a. in Fuf 29, 31 u.a., Berlin.
1982 UP! In: Weibliche Produktivität. Ästhetik und Kommunikation 47. Berlin.
1983/84 Anstiftung zum Unfrieden.In: Das starke Geschlecht. Schriftenreihe Hochschule der Künste Berlin.
986 Video- Window of Tomorrow?In. Gegenlicht. 60 Jahre GEDOCK, Berlin.
1987 Herstellung und Vernichtung eines Ministeriums der Lust.In: Zur Physiologie der bildenden Kunst. Hrsgg. Huber/ Müller, Berlin; zur Entstehung des Spielfilms: „Am nächsten Morgen..“.
1988 Kawataurus.Auszug aus dem Drehbuch: Mit fremden Augen. In: Tag. Nacht. Goldmann Verlag München.
1993 Baukasten der Visionen.In: Streifzüge durch das Punkte- Universum. Filmverlag Essen 93.
2005 D- Sign, Düsseldorf
AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
1977 Kopierwerke.Galerie „Die Werkstatt Berlin“.
1979 Der goldene Kunstmüll. Environment zusammen mit der „Werkstatt“ Berlin, FBK.
1980 Elba- Jackson- Bilder.Galerie im Bücherbogen Berlin.
1981 Der Künstler als Sammler und der Sammler als Künstler- Weg aus dem inneren Orient. Video, 45 min. U- matic HBInstallation in der Galerie für Vollbeschäftigung und Erforschung des Unbemerkten, Berlin.
1982 AMA- Zone. Epsisodenfilm. HdK 82
1982 Frau- Raum- Zeit. Super- 8- Endlos- Environment. Projektgruppe HdKB.1. Preis des Karl Hofer- Wettbewerbs für die gesamte Ausstellung.
1982 Blickfelder. Ausstellung der Projektklasse Spohn/Feller/Funke HdKB.
1984 Architektursimulation und Medienrealität. Installationen und Environments der Projektgruppe Heinzmann/Funke im Rahmen des Karl- Hofer- Symposiums „Kunst und neue Technologien“.
1982 Einladung zum elektronischen Essen.Video- Installtion auf der Video- Woche des Neuen BerlinerKunstvereins
1983 Weisse Westen- Rote Roben. Ausstellungskonzeption, Plakat und Katalog zs. mit M. Küßner. Staatliche Museen PreußischerKulturbesitz Berlin.
1982 Up!- Unbeachtete Produktionsformen. Environment im Künstlerhaus Bethanien. NGbK Berlin.
1986 Frau -Raum- Zeit, Video- Environment und Aufdemkopfbetrachtung, Hochschule der Künste Berlin, Karl Hofer Preis.
1989 Vier neue ProfessorInnen stellen sich vor. Filmplakate und Video- Installation ‚TV- Tür verschlossen‘, FHD.
1995 Filme Videos Prints zus. mit A. Klepsch im Kunstraum Neuss.
1997 „Casting für Männer u.a., “ im Raum X Düsseldorf im Rahmen der Ausstellungsreihe „Weiblichkeit und fotografische Inszenierung“, Katalog..
1997 „Die Verzückungen der Norma DIN“ in der Galerie Schwarzenberg Berlin.
2000 „Das Wesen der Verwandlung“ auf der Ausstellung „Ich ist etwas anderes“, Kunstsammlung Nordrhein Westfalen.
2003 My little red ShoesKünstlerverein Malkasten
2004 Striptease Interaktive Installation Künstlerverein Malkasten
2004 Im Auge des Typhoon, Installation Leuchtkasten, Bohlen, Sägespäne) im Bahnhof Gusow
2005 Das grosse Format, Kunsthof Lietzen
2006 Strictly Berlin, Galerie der Künste Berlin, Tryptichon „Es lebe das Lustnetto“
2006 Der schöne Schein, Schöne neue Welt, Installationen mit Videoprojektionen, Gutshof Petersdorf
LEHRTÄTIGKEIT / BEISPIELE / ERGEBNISSE
1978/79 Quino. Kino à la Queneau. U-matic LB, 33 min. S/W. Zusammen mit P. Scharf und Projektgruppe HdKB. Prod. HdKB. Lehrfilm Über die Filmsprache.
1980 Trick’s Trick Can.10 min. U- matic LB, s/w. Zusammen mit G. Conradt und Projektgruppe HdK/ DFFB. Lehrfilm Åber Trickmîglickeiten.
1982 Unding Undine.16 mm, 15 min, Farbe. Projektgruppe HdKB/DFFB. Produktion: HdKB/ DFFB. Int. Wettbewerb Oberhausen, Osnabrück, u.a.
1981/82 Filmplakate. Ausstellung der Projektklasse Spohn/Feller/Funke an der HdKB.82AMA- Zone. Epsisodenfilm Åber Amazonen. HdK
1982 Frau- Raum- Zeit. Super- 8- Endlos- Environment. Projektgruppe HdKB.1. Preis des Karl Hofer- Wettbewerbs für die gesamte Ausstellung.
1982 Blickfelder. Ausstellung der Projektklasse Spohn/Feller/Funke HdKB.
1984 Architektursimulation und Medienrealität. Installationen und Environments der Projektgruppe Heinzmann/Funke im Rahmen des Karl- Hofer- Symposiums „Kunst und neue Technologien“.
1987/88 Die Videos „Electric Elefant“ und „Der ganze Mann“, Projektgruppen FHD, erhalten den 1. und 2. Preis im Wettbewerb „Mensch und Technik“, ausgeschrieben vom Ministerium für Soziales NRW.
1987/88 Das Video „Stationen aus einem bewegten Leben“, Projektgruppe FHD, erhüllt den 1. Preis Werbung Schîller Eiskrem.
1989 Projektgruppe FHD: 1. Preis im Wettbewerb um das beste Werbevideo für „RS- Catering“, ausgeschrieben an alle F/Vilmschulen der BRD.
1990 Video- Installationen im Rahmen der Ausstellung „Düsseldorf, Altestadt 11“, in der Galerie des BBK, Projektarbeiten WS 89/90.
1990 „Pile ou Face“. Kopf oder Zahl. Kurzspielfilm. 20 min. U- matic HB/ Video 8 Hi. Projektgruppe Abidjan/ElfenbeinkÅste. Festival Oberhausen, Den Haag. Prod.: Goethe- Institut/ RTCI.91 AWA, 20 MIN. Abidjan, Elfenbeinküste92 La vraie Démocratie, 25 min. Abidjan, Elfenbeinküste
1991 „Schwitzen“. Drei Kurzvideos SS 91. 2 Preise auf dem NB- Festival Hamburg. Prod.FHD.
1992 „Essen und Trinken“. Vier Kurzvideos zum Thementag von 3sat. Prod. FHD/ ZDF. 93 „Apfall“, Semesterarbeit SS 93, ausgestrahlt auf Kanal 4 bei RTL und SAT1. 94 Teilnahme am Wettbewerb „Nackt“, ausgeschrieben von dem Journal „“Liebe Sünde“ bei VOX, ausgestrahlt der Beitrag „Anziehend“.
1994 Teilnahme am Wettbewerb „Europa Tolerance“, ausgeschrieben vom Europarat und SWF, gegen AuslÑnderfeindlichkeit. Ankauf des Beitrags „It’s your turn“.
1995 Bob Lee, 20 min. 2001 Geträumte Wirklichkeiten, 3 Videoinstallationen für das Forum Freies Theater DüsseldorfInvers, Unbekannt, Megawash
2001 The Mission, 15 min., Jos Nigeria
2002 Ausstellung Geträumte Wirklichkeiten in der Bibliothek der FHD 2003 Four Ways of Lighting a Cigaret, 4 Kurzfilmproduktionen Filminstitut Jos, Nigeria
2005 When I grow up, I want to be a Tourist, 6 min. Auftragsproduktion für Fernweh, Form Tourismus und Kritik
2005 Ausstellung „When I grow up, I want to be a Tourist“ im Foyer der FHD, Casting- Fotos
2006 Düsseldorf loves Moskau, 35 mm, 10 min.
2006 Galerie Hölz, Ost trifft West
2006 Good Governance, 3 Spots zum Thema Demokratie in Nigeria, Lagos;
2008 Swetnoy Boulevard und Doswideanja in der Galerie des ISI Moskau.